Meeresrauschen... Meine Erfahrung mit der intuitiven Kommunikation

Aktualisiert: Feb 12


Grisou ist, wie alle Hunde, ein Meister und großartiger Lehrer der intuitiven Kommunikation



Das Schreiben, vor allem aber die Aufnahme einer Klangmeditation ist immer eine sehr intensive Zeit. Aufnehmen, hören, verbessern, aufnehmen, hören, verbessern und zwischendurch auch noch ein tiefes in die Erfahrungen Einsteigen, was mir so allerlei, manchmal auch etwas anstrendende Erlebnisse beschert, wenn sich die eigenen Mustern verstärkt im Außen widerspiegeln. (Wie ich später noch zum meinen Erfahrungen mit dem Solarplexuschakra beschreiben werde... :-)


Beim Meeresrauschen und seinem Thema der intuitiven Kommunikation war es doch einfach mal nur schön, was sich daraus entwickeln durfte. Wer Hundemensch- oder allgemein Tiermensch-Besitzer ist, der kennt diese Art der Kommunikation ganz gewiss. Vor allem bei Tieren, die uns schon eine Zeit lang auf unserem Weg begleiten, ensteht ein intuitives Wissen, was in dem anderen vorgeht, was er braucht und die Kommunikation ist einfach ohne Worte. Das geht allerdings auch nur in den Momenten, wo unser Ich mit all seinen Vorstellungen, Gedanken, mit unseren Ängsten und Sorgen zurück tritt und kurzzeitig pures Bewusst-Sein da ist. Grisou ist da schon eher auf Dauerleitung. Wie oft denke ich, heute könnte ich ja mal den Weg nehmen, da schlägt er dann tatsächlich schon von sich aus den Weg ein. Klar, kann auch meine Körperhaltung schon die Richtung angedeutet haben, aber er reagiert auch so, wenn ich bewusst meine Statur in der anderen Richtung halte.


Als ich jedenfalls die Aufnahme vom Meeresrauschen im Kasten hatte und sie mehrfach gehört habe, um zu sehen, wie sie wirkt und ob der Energiefluß für mich stimmt, waren dann zwei Momente sehr einprägsam, in denen sich die intuitive Kommunikation sehr deutlich zeigte.


Mein Mann Kai und ich waren mit Grisou spazieren, es war sehr warm und ich überlegte gerade, dass dort hinten bei dem großen Stein doch ein recht schöner Platz sei, um dem Hund seine Wasserschüssel voll zu machen und noch während ich mir das Füllen der Schüssel vorstellte, wich Griou ziestrebig vom Weg ab, legte sich hin, schleckte sich über die Schnute und sah mich erwartungsvoll an. Bild gesendet, Bild empfangen.... Wenn man sich da klar macht, was der Hund dann noch so alles von uns mitbekommt, dann brauchen wir uns über einige Verhaltensweisen unserer Vierbeiner nicht mehr zu wundern. Und es wird offensichtlich, warum eine gute Hundeschule auch immer eine gute Menschenschule sein muss... ;-)



Eine Tür zur intuitivern Kommunikation...


Das zweite Erlebnis war dann schon einen Tag später, als ich gemütlich im Liegestuhl im Garten lag und las, während Kai es sich auf der Couch auf der Terasse gemütlich gemacht hat.


Als Vorgeschichte muss ich kurz erwähnen, dass wir letztes Jahr für zwei Tage bei einem Amselnest, wo nur ein Junges geschlüpt war, die Mutter spielen mussten, denn La Mamma, wie wir die Amsel liebevoll nannten, weil sie jedes Jahr unermüdlich ihr Nest in unserem Garten baute, war auf einmal nicht mehr da. Der Vater hatte sich schon recht früh nicht mehr gezeigt, vielleicht ist ihm etwas zugestoßen, jedenfalls hat mein Mann dann Würmer aus dem Gartencenter besort und wir haben ausgeholfen. Gott sei Dank war La Mamma dann aber wieder da und übernahm das Zepter. Kurze Zeit später wurder das kleine Amselmädchen dann schon am Boden unter einer Hecke bei den Nachbarn gefüttert, aber leider nicht für lange, denn plötzlich fanden wir La Mamma tot auf unserer Terrasse. Da Äußerlich nichts zu erkennen war, vermuteten wir die lange HItzeperiode, der im letzten Jahr leider so einige Vögel zum Opfer gefallen sind. Wasser war zwar durch unseren Springbrunnen genügend vorhanden, aber wer weiß.... La Mamma wurde jedenfalls beerdigt, was aus dem Amselmädchen geworden ist, wusste ich jedoch bis gestern nicht....


Also zurück zum Liegestuhl, einem Kaffee, einem Buch und.... plötzlich saß direkt neben meinem Fuß ein zierliches Amselmädchen und schaute mich erwartungsvoll an. Ich dachte noch, mutig die Kleine, aber sie schaute und schaute. Ich bekam immer Würmer in den Kopf und da stieg dann die Idee in mir hoch, dass es vielleicht die Kleine war, die wir letztes Jahr gefüttert hatten. Als ich mich nicht regte,hüpte sie dann auf den Springbrunnen und trank etwas und schaute mich weitere fünf Minuten an. Sie zeigte keinerlei Angst vor mir oder vor Grisou (der lag letztes Jahr immer auf dem Balkon direkt neben dem Nest und lief dann über meinen Fuß zu Kai. Instinktiv war mir klar, Du bist die Kleine, die wir gefüttert hatten. Beweisen kann ich es natürlich nicht. Aber in diesem reinem Wahrnehmen war eben genau diese Vertrautheit da. Die Kleine lief dann schnurstracks in unsere Wohnung, wo sie sich in einer Seelenruhe alles anschaute. Als sie nicht wieder heraukam und ich nach ihr sah, saß sie in unserer Wäschekammer auf den frisch gewaschenen Bettlaken. Mmmmh, frisch gewaschene Wäsche und ein Vogel, der vielleicht in dieser ungewohnten Umgebung doch noch panisch wird, dass passt nicht soooo gut zusammen und so beschloß ich, die Kleine herauszulocken, aber der Platz gefiel ihr wohl eindeutig. So versuchte ich es mit einem Bild, dass ich sie vorsichtig nehmen und rausbringen würde. Zuerst flatterete sie da etwas, als ich meine Hand nach ihr ausstreckte, aber dann sprang sie auf meinen Finger! Ich trug sie durch den Flur in Richtung Terrasse und als sie die offene Tür sah, flog sie hinaus und davon.... :-)


Irgendwie wurde mir da klar, dass ich in einigen Situtionen instinktiv so kommuniziere, allerdings immer mit Tieren. So schaffe ich es auch Fliegen, die zuerst nicht zur Ruhe kommen wollen, recht schnell in einem Glas aus der Wohnung zu bringen. (Und wer weiß, wie schnell die durch die Wohnung hummeln, der weiß auch, dass das nicht immer so einfach ist.... ;-)

So kommuniziere ich auch mit Schwänen, wenn ich mit Grisou an ihnen vorbei gehe und vermittle ihnen, dass wir respektvoll Abstand halten. Und Katzen habe ich so auch schon gebeten, unseren Raum beim Vorbeigehen an ihrem Grundstück zu beachten und ihnen versichert, dass wir auch den ihrigen achten. Von denen haben schon so manche die vorbeigehenden Hunde atackiert...


Jetzt bin ich mal gespannt, was so passiert, wenn ich diese Art der intuitiven Kommunikation bei Menschen versuche.... Ich vermute nur, dass es gerade bein uns bekannten Leuten nicht so einfach sein dürfte, unsere Schublade, in die wir die meisten schon gesteckt haben, zu öffnen und ihnen dadurch wieder den Raum zu geben, etwas anderes zu sein, als das, was wir von ihnen erwarten.... ;-)


Wer Lust bekommen hat, das auch auszuprobieren, hier geht es zum Probehören von das Meeresrauschen - Von der Tiefe in die Fülle.


Alles Liebe,


Petra Schilske

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