• Petra Schilske

Finde Orientierung und Halt in Zeiten starkem Wandels!

Aktualisiert: vor 16 Stunden


Orientierung und Halt: Sich einfach gut aufgehoben fühlen, was auch immer im Außen geschieht!

Zeiten starker Veränderung können auch Zeiten starker Verunsicherung sein. Halt und Orientierung sind gerade dann besonders wichtig. Doch woran kann man sich orientieren, wenn im Außen viel Unsicherheit herrscht? Wenn heute Regeln gelten, die morgen vielleicht schon wieder über den Haufen geworfen werden? Wenn wir einfach nicht wissen, was in der nächsten Zeit so alles auf uns zukommen wird?


Wir leben aufgrund von Corona im Moment in einer Zeit, wo keiner einfach keiner mehr so genau was, wie es weiter geht. Aber auch vorher gab es schon seit längerem eine Zeit, wo gestern etwas als richtig angesehen wurde, was dann plötzlich aufgrund einer Studie widerlegt wird. Es gibt vieles, wozu wir widerstreitende Ansichten, Erfahrungen, Meinungen und vielleicht sogar auch Studien vorfinden. Ich habe in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass neue Erkenntnisse frühere Sichtweisen völlig über den Haufen gekippt haben. Wo es, je nachdem, wo man geschaut hat, völlig unterschiedliche Meinungen gab, ob etwas gut ist oder nicht. Ob etwas gesund ist oder auch nicht. Früher schien es viel klarere Richtlinien zu geben. Jetzt wirkt es so, als hat jeder seine eigene Erfahrung. Zu Studien gibt es Gegenstudien. Und es gibt sehr viele unterschiedliche Interessen und dadurch gefärbte Meinungen und teilweise auch Studien, wo es wichtig ist, einmal genauer zu hinterfragen, wer diese bezahlt und in Auftrag gegeben hat.


Das Ganze wirkt auf den ersten Blick sehr verunsichernd. Nämlich dann, wenn man im Außen Halt sucht. Halt, den es früher im Außen auch viel mehr gab, aber der gefühlt immer mehr auseinanderbricht. Geht es Dir auch so, dass Dinge, die früher immer für Dich funktioniert haben, plötzlich nicht mehr klappen? Dass Du schon häufig weitergezogen bist, weil das eine oder andere System keinen Erfolg mehr bringt? Oder es heute geht, aber morgen irgendwie auch schon nicht mehr? Oder eben nicht so dauerhaft, wie früher?


Was also tun, wenn Richtlinien und Halt im Außen nicht mehr so stabil und dauerhaft sind? Die Frage trägt auch schon immer die Lösung in sich. Es geht nicht mehr darum, im Außen einen immerwährenden und für jeden gültigen Halt zu finden. Es geht immer mehr nach Innen. Es geht immer mehr um den Moment. Es geht immer mehr um den Einzelnen. Es geht immer mehr um Dich. Es geht immer mehr um Energie, statt Materie. Um Schwingungen, statt um Prinzipien und Richtlinien. Aber nicht in dem Sinne von Egoismus. Im Sinne des vom Großen und Ganzen abgeschnittenem Ich, dass sich Ersatzbefriedigungen sucht, um die Leere und das Getrenntsein nicht spüren zu müssen. Um diese Leere mit Dingen und Erlebnissen zu füllen. Es geht darum, in der Harmonie mit dem Universum zu leben und aus dieser Fülle heraus wahrzunehmen, was im Hier und Jetzt, in diesem Moment gerade stimmig für Dich ist. Ein aus dem tief mit der Erde verwurzeltem und dem Kosmos verbundenem Sein heraus zu leben. Als ein Wesen puren Bewusstseins, reiner Energie, das eine bestimmte Energie ist und ausstrahlt, um etwas zu Erschaffen. Um ein Schöpfer zu sein. Jetzt. In diesem Moment.


Das bedeutet, es geht um ein stimmiges Sein und das von Moment zu Moment! So habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass immer, wenn ich gemerkt habe, dass etwas gut für mich ist, das immer für einen bestimmten Moment oder für einen bestimmten Zeitraum gilt. Sobald ich aber daraus ein Prinzip machen wollte, um etwas Generelles zu haben, nach dem ich mit richten kann, wurde das Prinzip ganz schnell zu etwas, was ein neues Gefängnis war. Was mich wieder abgeschnitten hat von dieser Harmonie. Vom Fluss des Lebens. Und da ich diese Erfahrung in den letzten Jahren immer wieder gemacht habe, habe ich einfach mal angehalten und hineingespürt, worum es gerade wirklich geht: Es geht immer mehr um den Moment. Und Richtlinien, die generell und für jeden gelten, werden immer weniger. Es geht um Dich und um das Ziel, was Du gerade hast. Und um Deinen stimmigen Weg dorthin.


Ich habe dafür ein nettes Beispiel aus meinem Leben, das als Synonym für ganz viele Dinge gilt, mit denen ich sehr ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Ich hatte vor einigen Jahren immer mal wieder Schmerzen in meinem Körper. Es fühlte sich an wie Muskelschmerzen. Ich konnte nicht gut schlafen, weil sie vor allem nachts auftraten. Je tiefer ich in das Thema Reality Creation eintauchte, desto mehr verband ich mich dann mit der Lösung anstelle mich auf das Problem zu konzentrieren. Ich bemerkte auf einmal (ohne zu dem Zeitpunkt zu wissen, dass das mit der Lösung zusammenhing), dass mir Milch nicht mehr schmeckte und ich wechselte zu Sojamilch. Und nach ein paar Wochen schon waren meine Schmerzen verschwunden. Im Nachhinein stieß ich dann tatsächlich auf den Hinweis, dass ab 40 Jahren bei Frauen das Östrogen immer mehr abnimmt. Da das Östrogen jedoch viele wichtige Funktionen im Körper hat, kann es dann vorkommen, dass es immer mehr zu Schmerzen wie Muskelschmerzen kommen kann. Ich schätze, dass das Östrogen Muskeln weicher und geschmeidiger macht, denn ich fühlte mich damals trotz Yoga immer verhärteter und verkürzter und Yoga tat auch regelrecht weh. Soja hat eine Art pflanzliches Östrogen, was diesen Effekt ab 40 ausgleichen kann. (Aber bitte nicht einfach nachmachen, denn es gibt bestimmte Fälle von Krebsarten oder genetischen Veranlagungen zu bestimmten Krebsarten, wo Soja nicht gesund ist! Das einfach Nachmachen widerspricht auch meinem Artikel hier, wo es gerade darum geht, dass jeder seinen eigenen, ganz stimmigen Weg hat!)


Nun dachte ich jedenfalls ganz schlau, ich habe jetzt ja den Weg gefunden und blieb bei Sojamilch. Und das, obwohl sie mir nach ein paar Monaten nicht mehr schmeckte. Aber egal. Ich machte aus meiner Erfahrung ein neues Prinzip und ging einfach über mein Gefühl in den Momenten drüber weg. Und auf einmal wurde meine Haut ganz rau, trocken und spröde. Ich brauchte eine Zeitlang, um die Verbindung zu der Sojamilch herzustellen und habe sie dann auch schnell wieder abgesetzt. Mittlerweile reicht es, wenn ich einmal in der Woche Soja esse und falls es sich stimmig anfühlt, Sojamilch zu trinken. Wenn nicht, dann nicht. Und mit diesem im Moment leben komme ich jetzt schon seit anderthalb Jahren sehr gut zurecht.


Mein Kopf möchte immer noch sehr gerne ein Prinzip daraus machen. Weil das einfacher ist. Weil ich dann nicht immer erst einmal hineinfühlen muss. Weil das schneller geht. Aber nur mit dem im Moment sein und reinfühlen funktioniert es wirklich. Gut und dauerhaft. Und ich glaube, genau das ist es, was gerade in unserer Welt ansteht. Dass wir uns wieder wahrnehmen lernen. Und lernen, dass es an der Zeit ist, Prinzipien und Richtlinien genau zu hinterfragen. Dass es an der Zeit ist, selber kompetent zu sein, was Dein Leben anbetrifft. Sich Hilfe und Hinweise zu holen, aber sie dennoch immer wieder mit den eigenen Gefühlen abzugleichen.


Wir müssen lernen, dass jeder seine eigene Realität und Zeitlinie hat. Und wir müssen lernen, diese eigene Realität bewusst wieder mit dem Großen und Ganzen abzustimmen. Dass das in Harmonie mit dem Universum leben wichtiger ist, als die kurzfristigen Befriedigung durch das Erreichen unserer Ziele. Wir müssen lernen, dass es wichtiger ist, mit welcher Energie wir etwas machen, als das, was wir machen. Dass die Energie wichtiger ist, als die Materie. Denn sie erschafft die Materie. Und dass die Art von Energie zählt, die in der Materie steckt. Die Füllung wichtiger ist, als die Form. Dass das Innen wichtiger ist als das Außen. Und dass Du nur dort, in Deinem Inneren, dauerhaft und verlässlich den Halt und die Orientierung findest, die Du für Dein Leben brauchst.


Es ist wichtiger, auf Deine Energie zu achten, als Glaubenssätzen und Richtlinien zu folgen. Und es wird immer wichtiger, im Moment zu leben, als ständig nur auf Ziele fokussiert zu sein. Ziele sind nach wie vor wichtig, um Deinem Leben eine generelle Orientierung und Richtung zu geben. Aber ob Deine Energie mit der Deines Zieles übereinstimmt, kannst Du immer nur im Moment abgleichen. Du kannst Dich immer nur im Moment ausrichten.


Was kannst Du also tun, um diesen Halt und diese Orientierung in Dir wieder wahrzunehmen und zu stärken? Nimm Dir als Erstes vor, Dich wieder bewusster wahrzunehmen. Setze mehr Augenmerk darauf, mit welcher Energie Du etwas machst. Bist Du in Harmonie mit dem, was Du gerade tust? Fühlst Du Dich wohl damit, auf welche Art und Weise Du etwas tust? Und falls nicht, kannst Du die gleiche Tätigkeit auch so ausüben, dass Du eine positive Energie ausstrahlst? Dass Du in sie versinkst. Sie genießen kannst? Häufig reicht es aus, nur die Einstellung darüber zu verändern, wie wir etwas machen. Du musst nicht gleich kündigen und ganz neu anfangen. Du kannst lernen, dass Deine Energie nicht davon abhängt, was Du tust. Das bedeutete echte Freiheit. Du kannst die Verbindung zum Universum, die Harmonie spüren, die immer da ist, egal, ob Du gerade mit Deinem Traumpartner einen Abend verbringst oder ob Du alleine in einer Schlange vor der Kasse warten musst.


Lerne, bewusster mit Deinem Ziel im Moment zu sein. Nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Aber dennoch mit dem, was Du gerne erreichen oder sein möchtest. Das klingt zunächst einmal paradox. Entweder ist man im Hier und Jetzt oder in der Zukunft, wo Du Dein Ziel erreicht hast. Aber Du kannst dieses Gefühl des erreichten Zieles, dieses Sein auch mit in diesen Moment nehmen. Den Moment als das Bewusstsein wahrnehmen, dass schon die Zukunft lebt. Das richtet das, was Du im Moment erlebst bzw. wie Du den Moment erlebst daran aus. Es bringt eine Orientierung in den Moment. Wie ein Kompass, der sich im Moment an vielen verschiedenen Orten befinden kann, der aber immer nach Norden zeigt, egal, wo und in welcher Zeit er sich befindet. Lass den Moment von diesem Sein durchschwingen. Diese stillschweigende Orientierung gibt Dir Halt in einer Zeit, wo viele gegensätzliche Informationen unterwegs sind und bewirkt, dass genau die Informationen, Lösungen und Wege hereinfließen können, die für Dich gerade im Hier und Jetzt richtig sind.


Vielleicht hast Du auch Lust, ein bisschen mit dem Moment zu spielen. Wie würden unterschiedliche Personen mit unterschiedlichem Bewusstsein diesen Moment erleben? Mit anderen Ansichten und Glaubenssätzen, mit unterschiedlichen Erfahrungen & Backgrounds?


Stärke in Zeiten, wo sich im Außen viel verändert oder eine Veränderung für Dich ansteht, Dein Wurzelchakra. Das ist Deine Möglichkeit, Dich ganz tief in Dir zu verwurzeln. Dich ganz tief mit Dir, mit der Erde zu verbinden. Dir ein Fundament zu schaffen, dass unabhängig von äußeren Gegebenheiten ist. Stärke auch Deinen Solarplexus, der Dir dabei hilft, die für Dich und Deinen Weg wichtigen Informationen aus der Vielfalt herauszufiltern. Und gerade ein mit dem Wurzelchakra verbundener Solarplexus ist da ganz besonders wichtig. Schaffe Dir so ein starkes Fundament, dass mehr auf Energie und stimmiges in Dir Sein aufgebaut ist, als auf feste und vor allem starre Richtlinien und Strukturen. Gerade die könne sich in solchen Zeiten stark verändern. Aber Deine Energie, die auf ein harmonisches Sein in Deinem Inneren ausgerichtet ist, wird sich immer positiv für Dich und Dein Leben auswirken. Egal, wo und in welchen Zeiten Du lebst.


Bist Du wieder mehr auf Deine eigene Energie ausgerichtet, wird auch ganz automatisch wieder eine ganz natürliche Intuition in Dein Leben fließen. Ein übergeordnetes Wissen, eher eine Weisheit, was in diesem Moment gerade richtig für Dich ist. Manchmal erfahren wir erst in Nachhinein, warum das so war. Denn es ist eher unser Kopf, der immer alles genau wissen will. Wenn Du anfängst, auf Deine Energie zu achten, dann wird das genaue Wissen, warum, immer unwichtiger. Es zählt einfach nur die Schwingung und das Ergebnis. Es reicht aus, wenn sich etwas stimmig anfühlt und ein stimmiges Ergebnis hervorruft.


Kultiviere in Dir eine tiefe Ruhe und ein tiefes Urvertrauen, die beide unabhängig sind von sich schnell verändernden Äußerlichkeiten. Identifiziere Dich mit Deinem reinen Bewusstsein und der Stille in Dir, auf der alles andere wie auf einer Leinwand erscheint und wieder vorüberzieht. Übe es anfangs in einer ruhigen, geschützten Atmosphäre und Stück für Stück auch woanders. Stell Dir vor, Du bist diese weiße Leinwand, auf der sich unterschiedlichste Gefühle, Gedanken und Ereignisse wie ein Film abspielen.


Falls Du zu diesen Themen Klangmeditationen suchst, die Dich dabei unterstützen können, dann sind die Klangmeditation Wurzelchakra und das Solarplexuschakra sehr hilfreich. Die Klangmeditation Körper, Bewusstsein, Raum & Stille hilft Dir genau wie die kostenlose, auf meiner Seite "Für Dich" bereitgestellte Klangmeditation "Noch mehr Zeit für Sein, Bewusstsein, die Stille und das Nichts" dabei, die Leinwand zu sein, anstatt sich zu stark mit den äußeren Dingen zu identifizieren, die sich in Deinem Leben abspielen. Auch das stärkt den Halt in Dir und hilft Dir dabei, Dich nicht so leicht mitreißen zu lassen.




Ich wünsche Dir ganz viel Halt und Stabilität in Dir, ein tiefes Urvertrauen in Deine Energie und viel Ruhe und Gelassenheit in dieser turbulenten Zeit!




Alles Liebe,



Petra Schilske





Petra Schilske

Sound of Healing Arts

Klangmeditationen, Reality Creation & mehr

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