Zur Klangmeditation"Noch mehr Zeit für Sein, Bewusstsein, die Stille & das Nichts"


Geist und Materie, Licht und Schatten, Sein und Nicht Sein

Erfahre mit dieser Klangmeditation verschiedene Möglichkeiten der Wahrnehmung und damit auch verschiedene Perspektiven und Sichtweisen auf das Leben....


Diese Klangmeditation, die ich zum Abschied meines Podcasts geschrieben habe, entführt Dich noch einmal an den wunderschönen Fluß Sanagra am Comer See. In meinem Blog findest Du dazu ein paar schöne Fotos und Videos! Nachdem Du es Dir in dieser Landschaft gemütlich gemacht und ganz in ihr aufgegangen bist, verbindest Du Dich mit dem Fluß, mit seinem natürlichen Sein, dem Wasser, das einfach das tut, was seiner wahren Natur entspricht und damit mit dem Fluß des Lebens. Es ist eine schöne Erfahrung, wenn jeder einfach seinem Sein entspricht, seine Individualität leben darf und sich doch alles zu einem Großen und Ganzen zusammenfügt, wie in einem riesigen Orchester. Durch diese Erfahrung lernen wir, einerseits auf uns zu achten, unsere Individualität zu schätzen, aber genauso auch auf die Harmonie im Universum und nach ihr zu leben. Da das Universum alles perfekt zur richtigen Zeit und am richtigen Ort dirigieren kann, können wir durch diese Erfahrung echtes Loslassen und damit Vertrauen in das Leben lernen, wenn wir unsere Widerstände aufgeben und uns dort wirklich hineingeben.


Nach dieser Erfahrung richte ich mit meiner Klangmeditation dann ganz bewusst wieder Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper, um Dich ganz bewusst mit ihm zu verbinden, denn er ist in diesem Leben das Vehikel, mit dem Du Deine ganz besonderen Erfahrungen machst und mit dem Du über Deine Schwingung auch Dein Leben kreierst, bzw. das in Dein Leben ziehst, was Deiner Schwingung entspricht. Sich ganz bewusst mit dem Körper zu verbinden ist die Wahrnehmung von der Materie in seiner stärksten Form und auch die Kreation in seiner stärksten Art.


Danach gehen wir dann gemeinsam mit der Wahrnehmung von Deinem Körper hin zu Deinem Atem, der alles schon viel luftiger und leichter erscheinen lässt und der immer eine gute Wahl ist, wenn man etwas ganz bewusst aus der dichten Materie wieder entlassen möchte, ganz egal, ob es um eine materielle Kreation, eine Erfahrung, eine bestimmte Situation oder ein Denkmuster ist. Der Atem bringt die Dinge wieder ins Fließen und ein bewusster Atemzug kann in so manche schwierige Situation wieder Leichtigkeit hineinbringen! :-)


Im Anschluß an den Atem gehen wir dann in Dein natürliches Sein. Alles, was gerade da ist, darf einfach mal da Sein. Du bist einfach und genießt es, wie es gerade ist. Widerstände gegen das Sein dürfen losgelassen werden, denn es geht im reinen Sein einfach nur um das Sein und um nichts anderes. Nichts hat mehr oder weniger wert, also darf alles gerade sein. Die ganzen Bewertungen und Meinungen darüber, was richtig oder besser ist, haben in diesem einfach Sein keinen Raum.


Dann gehen wir von diesem Sein in das reine Bewusstsein. Das ist der Beobachter, der wahrnimmt, was gerade ist, der aber nicht mehr mit dem Sein identifiziert ist. Du bist nicht mehr das, was gerade ist, sondern der, der beobachtet. Du bist einmal ganz bewusst nicht mehr Deine Gedanken und Gefühle, Deine Sorgen und Wünsche, Deine Geschichte, sondern einfach nur der Beobachter, der wahrnimmt, was sich gerade zeigt. Mit dieser Fähigkeit können wir auch im Alltag aus unserem Ego heraustreteten und dann kann das Leben anfangen, alles in Harmonie mit dem Großen und Ganzen zu dirigieren. Wir können so hinderliche Glaubenssätze und Gefühle aufhören zu nähren und eine Lücke entstehen lassen zwischen dem Gedanken / dem Gefühl und dem, der beobachtet. Starke Identifizierungen mit unangenehmen oder hinderlichen Dingen werden gelockert und können viel besser Deinen Körper, Dein Energiesystem und damit Dein Leben verlassen. Du bekommst durch diese Deidentifizierung mit Deinem Ego wieder die Chance, bewusst entscheiden zu können, anstatt durch Dein Ego gelebt zu werden. Das Hamsterrad, das täglich grüßt das Murmeltier und damit alles, was sich so gerne immer wieder und wieder wiederholt und uns glauben lässt, dass wir keine Wahl haben, weil wir von unseren Gedanken und Gefühlen mitgerissen werden, kann so viel leichter erkannt und aufgelöst werden. Und ganz besonders ist der Beobachterstatus auch dazu geeignet, Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.


Dann gehen wir weiter in die Stille, wo auch der Beobachter nicht mehr da ist, gefolgt von der Leere, beides als Symbol dafür, dass zum Beispiel noch Luft vorhanden ist, die einen Ton übertragen könnte und auch der Raum, der etwas den Raum geben könnte, in dem aber nichts mehr ist. In etwa so wie die RaumZeit, die die Grundbedingung dafür ist, dass Materie entstehen und sein kann, aber eben ohne jeglichen Inhalt. Gefolgt von dem Nichts... Wo auch der Raum als Rahmen für die Materie und die Luft als Träger für den Ton nicht mehr da sind. Einfach Nichts. Dennoch sind gerade auch die Stille, die Leere und das Nichts wiederum hervorragend für die Selbstheilungkräfte in Deinem Körper.


Und nun gehen wir das Ganze wieder rückwärts, bis Du erneut in Deinem Körper angelangt bist. Diesen Ablauf machen wir dann in dieser Klangmeditation einige Male, damit er immer natürlicher für Dich wird und Du ihn auch im Alltag für Dich nutzen kannst.


Es ist immer wieder spannend, diese Erfahrung der Übergänge ganz bewusst zu machen. In etwas so, als würdest Du ganz bewusst Dein abendliches Einschlafen mitbekommen. Falls es am Anfang noch nicht klappt, dann ist das ganz normal. Es ist ein Muskel, der erst noch trainiert werden muß!


Sehr spannend ist auch, dass diese unterschiedlichen Bewusstseinszustände und die damit zusammenhängenden Wahrnehmungsebenen mittlerweile recht gut erforscht sind und mit verschiedenen Gehirnwellen in Verbindung stehen. So sind am Anfang sehr wahrscheinlich die Alphawellen vorherrschend und dann dürfte es langsam in die Richtung Theta und Delta gehen. Es wäre wirklich spannend, dass mal zu testen. :-)


Und jetzt wünsche ich Dir viel Freude bei dieser Klangmeditation! Du findest sie kostenlos auf meiner Homeseite! Ich würde mich sehr freuen, wenn sie Dich auf Deinen Weg hin zu Deinem ganz eigenen Leben unterstützen kann und falls Du gerne Deine Erfahrung mit ihr mit anderen teilen möchtest, kannst Du mir gerne schreiben oder unten einen Kommentar hinterlassen! Und wenn das Thema Beobachter sein und Stille Dich sehr anspricht, dann gibt es auch noch die Klangmeditation "Körper, Bewusstsein, Raum und Stille", zu der mich das Buch "Torwege in Jetzt" von Eckhart Tolle inspiriert hat!




Alles Liebe,


Deine Petra Schilske



P.S.: Wie immer bei meinen Klangmeditationen gilt der Hinweis, dass sie natürlich keinen Arzt, Heilpraktiker und auch keinen Therapeuten ersetzen können und Du sie bitte auch nur machen solltest, wenn Du psychisch und emotional stabil bist. Frage ansonsten bitte erst einmal Deinen Arzt oder Therapeuten, falls Du in Behandlung sein solltest.


P.P.S.: Mir ist aufgefallen, dass ich Klangmeditation "Noch mehr Zeit für Sein, Bewusstsein, die Stille und das Nichts" sehr viel langsamer gesprochen habe, als alle anderen. Ich habe mal reingefühlt, warum das so ist und es war sofort klar, dass es mit den Bewusstseinsebenen der Stille, der Leere und des Nichts zusammenhängt. Ich war einfach schon sehr stark auf diese sehr meditativen Bewusstseinszustände eingestimmt, als ich die Aufnahme gestartet habe, um sie auch wirklich rüber bringen zu können. :-)

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Petra Schilske

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