Reality Creation Kurs Teil 1: Der neutrale Beobachter!

Aktualisiert: Feb 3


Buddha als neutraler Beobachter .... Pures Bewusstsein als Dein natürlicher Seinszustand!

Heute geht es um eine essentielle Grundlage für Reality Creation (die bewusste Anziehung Deiner Realität mittels Deiner Gedanken und Gefühle), die Du brauchst, um Dein neues Ich, Dein Wunsch-Ich zu sein: Der neutrale Beobachter!


Bei dem Thema Reality Creation geht es darum, ein Seinszustand, den Du nicht mehr erleben möchtest, durch einen anderen, von Dir gewünschten Seinzustand zu ersetzen. Warum spreche ich von Sein, anstatt von Haben oder Erleben? Egal, was auch immer Du haben, erreichen oder erleben möchtest, es setzt immer die Bereitschaft voraus, ein Mensch zu sein, der genau das hat, tut oder erlebt. Versetze Dich einmal ganz kurz in Deinen Traum, egal, ob es etwas ist, was Du gerne besitzen möchtest, einen Beruf, den Du gerne hättest, mehr Geld, eine tolle Beziehung, Freunde, Gesundheit oder eine bestimmte Erfahrung, die Du machen möchtest. Eine Reise, die Du erleben oder einen Ort, den Du kennenlernen willst. Was auch immer es ist, gehe jetzt dort hinein und stelle es Dir so vor, als wärest Du schon längst da....



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Wie fühlst Du Dich? Wie denkst Du? Was sagst Du und wie verhältst Du Dich? Wie trittst Du auf? Was für eine Ausstrahlung hast Du? Was für eine Energie? Fühle Dich ganz tief in diesen Zustand hinein......



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Und jetzt komm wieder ins Hier und Jetzt zurück. Wahrscheinlich wirst Du bemerken, dass der erfüllte Traum mit einem ganz anderen Lebensgefühl zusammenhängt, als Du jetzt hast. Vielleicht ist es ein Gefühl von endlich zufrieden sein. Von Kraft und Stärke sein. Von Glücklichsein. Wichtig und anerkannt sein. Reicher an Erfahrung sein. Reicher sein. Erfüllter sein. Sich geliebter zu fühlen. Was auch immer es ist, da Du Dein erwünschtes Ziel immer sein musst, um es von einem bloßen Wunsch zur Realität werden zu lassen, hat es auch immer mit mit einem anderen Seinszustand zu tun.


Es geht also bei Reality Creation darum, einen nicht mehr gewollten Seinszustand durch einen statt dessen gewünschten Seinszustand zu ersetzen. Du bist dann ein anderes Ich. Und um das zu werden, musst Du das alte Ich bzw. die Teile, die dem neuen Ich entgegenstehen, loslassen. Aufhören, sie zu sein. Aber das ist häufig nicht so leicht. So sagen wir gerne: Das bin ich nun mal nicht. So kann ich nicht sein. Ich habe nun mal das und das erlebt und deshalb ist das nur ein schöner Traum. Ich kann halt nicht aus meiner Haut. Und genau darum geht es im ersten Teil. Wenn wir ein neues Sein leben wollen, dann müssen wir bereit sein, das alte Ich, dass nicht mit dem neuen Ich schwingt, loszulassen. Wie eine Rolle, die wir aufhören zu spielen, um statt dessen eine andere zu übernehmen.


Um das zu schaffen, müssen wir lernen, uns nicht (mehr) mit unserem alten Sein zu identifizieren. Dem Sein, das einfach den neuen Seinszustand nicht erleben kann, weil es ganz anders denkt, fühlt und handelt. Wir müssen lernen, uns von uns als eine bestimmte Person zu lösen, um uns dann mit dem neuen Sein zu verbinden. Das liest sich für den einen oder anderen jetzt bestimmt sehr schräg. Wollen wir doch einfach nur etwas anderes erleben, haben oder tun, aber niemand anderes sein! Aber stell Dir mal vor, Du wärest jemand, der es nicht schafft, Nein zu sagen, weil Du nicht anecken möchtest. Du wünschst Dir nichts sehnlicher, als endlich mal Nein sagen zu können. Um das zu schaffen, musst Du bereit sein, anzuecken. Das macht Dich zu einem völlig anderen Menschen, als jemand, der anderen immer gefallen möchte! Und das gleiche gilt für jeden Traum von Dir. Manchmal ist der Unterschied im Sein nicht so groß, wenn Dein Wunsch-Sein nicht so weit von Deinem jetzigen Sein entfernt ist. Aber je größer der Traum, desto anders ist Dein neues Sein! Ein weiteres,  sehr deutliches Beispiel, das bestimmt jeder sehr gut nachvollziehen kann, ist der Unterschied von KrankSEIN zu GesundSEIN bzw. HeilSEIN. Zwei völlig unterschiedliche und häufig leider auch sehr weit voneinander entfernte Seinszustände und vor allem Gefühlszustände! 


Eigentlich ist dieser Prozess, einen Seinszustand für einen anderen zu verlassen etwas, das Du Dein lebenlang unbewusst sowieso tust. Wenn Du Dein Leben einmal Revue passieren lässt, dann wirst Du sicher bemerken, dass Du heute anders denkst als zum Beispiel als Kind oder als junger Erwachsener. Vielleicht nur in einigen Bereichen, vieleicht aber auch generell. Auf jeden Fall haben einige Gedanken sich verändert. Und wie ist es mit Deinen Gefühlen? Fühlst Du Dich noch genauso wie als Kind? Oder wie vor 5 Jahren, vor 10 Jahren und so weiter? Es gibt ganz bestimmt Bereiche in Deinem Leben, wo Du Dich anders fühlst. Wenn Du aber in einigen Bereichen anders denkst und fühlst, kannst Du das dann auch in anderen Bereichen? Und die spannende Frage ist dann: Wer bist Du wirklich?


Ich war früher zum Beisspiel sehr schüchtern. Die Schüchternheit in Person :-) Ich habe in der Schule nie den Mund aufbekommen, es sei denn, jemand anderes wurde ungerecht behandelt. Dann war mein Ungerechtigkeitsgefühl stärker als meine Angst davor, etwas zu sagen. Und in eine fremde Gruppe zu kommen, wie das bei Seminaren und Workshops der Fall ist, empfand ich als schrecklich unangenehm! Das alles ist heue überhaupt nicht mehr so.


Vielleicht denkst Du jetzt, ja in einigen Bereiche, aber im Kern bin ich so oder so! Ich kann nur aus meiner Erfahrung schreiben, aber wer oder was ich im Kern bin hat sich bei mir gewaltig reduziert! Wie bei einer Zwiebel, die Haut um Haut abgeschält wurde. Und übrig bleibt irgendwann dann nur noch reines Bewusstsein, dass immer wieder eine andere Form annimmt.


Aber auch, wenn Du diese Erfahrung nicht oder noch nicht gemacht hast, so kann sich auch für Dich das reine Bewusstsein bzw. der neutrale Beobachter sein als sehr hilfreich erweisen, wenn es um das Thema Reality Creation und bewusster Schöpfer sein geht! Du kannst Deinen Kern gerne behalten, aber wenn Du bereit bist, den neutralen Beobachter, das pure Bewusstsein hinter Deinem Kern, Deinem Ich, Deiner Rolle wahrzunehmen und ihm immer mehr Raum gibst, dann wird es Dir immer leichter fallen, Dich von den Dingen zu de-identifizieren, die Deinem Traum-Sein im Weg stehen. Der neutrale Beobachter ist essentliell, wenn es darum geht, aus einem Sein, einer Rolle auszusteigen und in ein neus Sein einzutauchen, um eine neue Realität zu erleben. Ohne diese Flexibilität, diesen Abstand zu Deinem Ich verharrst Du viel stärker in Deinen alten Mustern und Denkweisen, in Deinen Gefühlen und Gedanken, die Dir immer wieder die gleiche Geschichte erzählen und bestätigen. Und natürlich wird Dir dann auch das Universum anhand des Resonanzgesetzes immer wieder die gleichen Erlebnisse bescheren und Dir scheinbar beweisen, dass Du recht hast. Das Deine Geschichte stimmt. Das es halt nun einmal so ist. Aber ich kann Dir aus meiner Erfahrung her sagen, dass bei mir bisher keine Geschichte stand gehalten hat, wenn ich aufgehört habe, sie zu nähren. Und das, obwohl ich so manch eine davon sehr hartnäckig verteidigt habe!


Lernst Du also immer mehr, dieser Beobachter hinter Deinen Gedanken und Gefühlen, hinter Deinem Körper zu sein, der einfach nur wahrnimmt, ohne zu beurteilen oder ohne eine Geschichte mit dem Wahrgenommenen zu verbinden, kannst Du viel leichter aus einer Realität aus- und in eine andere einsteigen. Das ist ein irres Gefühl, wenn man es dann schafft, mitten in einer Situation, die sich immer und immer wieder ählich entwickelt, in den Beobachter, in das reine Bewusstsein zu gehen, und vielleicht noch ein Stück weit in die Stille hinter dem Beobachter oder in die Leere, dann lösen sich plötzlich Situationen wie in Luft auf. Es wird Raum frei für andere Lösungen und Möglichkeiten. Wow! Das ist einzigartig, wenn man das erlebt. Nur, indem man sich als Person mit seinen festen Denk- und Gefühlsmustern aus der Situation heraus zieht.


Damit wird dann auch ersichtlich, warum das der erste Punkt ist, den Du aus meiner Erfahrung heraus üben solltest. Immer mehr den Beobachter wahrzunehmen. Der Beobachter zu sein. Zunächst Zuhause, wo Du ungestört bist und es Dir leichter fällt. Dann in Situationen, wo andere da sind, aber vielleicht erst noch als Unbeteiligte. Und dann auch in Deinem Alltag, um den Muskel immer mehr zu trainieren, so dass Du es irgendwann sogar in schwierigen und unangenehmen Situationen schaffst! Du bist dann der Beobachter, der Deinen Körper, Deine Gedanken wahrnimmt, ohne sie zu sein, ohne ihnen zwanghaft folgen zu müssen und ohne sie weiter zu nähren. Du bist der Beobachter, der die Gefühle einfach spürt, ohne eine Geschichte daraus zu machen, der ein Geschehen einfach wahrnimmt, ohne mit ihm identifiziert zu sein. Und dann entsteht der Raum, aus dem heraus Du Dich ganz bewusst entscheiden kannst, wie Du mit der Situation umgehen möchtest! Wie und ob Du reagieren willst. Das ist dann echte Freiheit von alten Mustern, von gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, die bislang häufig automatisch abgelaufen sind. Deine Gefühle reißen Dich nicht mehr mit. Kein blind mehr sein vor Wut. Kein Gedankenkarussell, dem Du nicht entkommen kannst. Ruhe und Gelassenheit, wenn und wann Du es möchtest! Aber genauso kannst Du Dich auch entscheiden, den jeweiligen Gedanken und das jeweilige Gefühl bewusst auszuleben! Es liegt dann in Deiner Macht! Und es ist der Königsweg, um Reality Creation zu lernen. Das bewusste Ein- und Aussteigen aus Rollen und Identitäten, um immer mehr das zu kreieren, was Du wirklich sein und erleben willst!


Ein weitere wichtiger Faktor, den neutralen Beobachterstatus wirklich zu beherrschen und das auch und gerade in unangenehmen Situationen, kommt dann bei dem Thema Glaubenssätze hinzu. Wenn Du Dich sehr intensiv in Deine neue Realität einfühlst, sie erlebst und bist (und genau das musst Du tun, um sie Wirklichkeit werden zu lassen!), dann werden immer die Glaubenssätze von Dir ans Licht kommen, die dieser neuen Realität entgegenstehen. Immer. Denn gäbe es diese Glaubenssätze in Dir nicht, dann ware diese neue Realität schon Wirklichkeit. Du würdest sie schon längst erleben und sein.


Nehmen wir einmal an, Du wünschst Dir ein Haus. Aber Du hast nicht das Geld dafür und auch Dein derzeitiger Job lässt Dich nicht genug Geld verdienen, dass Du einen Kredit aufnehmen oder die höhere Miete für so ein Haus zahlen könntest. Du könntest es natürlich so machen wie ich, die sich eine Eigentumswohnung ohne das Geld oder einen Kredit kreiert hat, aber da steigen viele dann wirklich wegen ihrer Glaubenssätze aus, wie das denn bitteschön gehen soll. Es geht, aber dazu musst Du dann auch wiederum alle dem entgegenstehenden Glaubenssätze loslassen!


Du hast also unbewusst den Glaubenssatz, dass sich Dein Traum nur realisieren kann, wenn Du es schaffst, mit Hilfe Deines Jobs zu mehr Geld zu kommen. Weil Du also nicht daran glaubst, dass das Leben sich darum kümmern wird und weil Du auch nichts von diesem tief vergrabenen Zweifel und Deinem unbewussten Glaubenssatz weißt!, fängst Du aus diesem Mangel an Vertrauen an, mehr Geld von Deinen Kunden zu verlangen, obwohl sich der Gegenwert nicht wirklich verändert hat. Und Du siehst vielleicht auch mehr Handlungbedarf für Deine Arbeit, obwohl das die Kunden nicht so empfinden. Der eine oder andere fühlt sich nicht mehr wohl und springt ab. Deine Arbeit wird eher geldorientiert und verliert ihren tiefen Wert für Deine Kunden. Alles, weil Du Dir nicht bewusst bist, dass da ein Glaubenssatz ans Licht kommen möchte, der Deinem Wunsch noch entgegensteht! Der Dich unbewusst dirgiert, weil Du keinen anderen Weg siehst, an Dein Haus zu kommen. Und weil Du es nicht gelernt hast, der Beobachter zu sein, bist Du auch so sehr mit Deinem Glaubenssatz identifizeirt, hast nicht genügend Abstand, dass Du ihn nicht beobachten, also nur sehr schwer erkennen kannst!


Vielleicht erlebst Du sogar das gleiche bei anderen, wo Du Kunde bist und wo Dir eigentlich ein Spiegel vorgehalten wird, aber Du regst Dich über den anderen auf, anstatt beobachten zu können, dass Dir das Leben nur zeigen will, wo Deinem Wunsch noch ein Glaubenssatz entgegensteht! Da erfordert es dann den Mut, hinzusehen, die Verantwortung für Deine kreierte Realität zu übernehmen und den Glaubenssatz anzuschauen, der sich Dir so zeigt.


Identifizieren wir uns also durch das gelernte Beobachtersein nicht mehr so stark mit unseren Glaubenssätzen, dann können wir sie einerseits besser erkennen, weil wir uns und das Leben eben bewusst beobachten und nicht mehr automatisch denken, fühlen und handeln. Andererseits können wir uns auch leichter von ihnen lösen, weil sie nicht mehr so fest in uns verankert sind. Aber keine Sorge, auch wenn Du Deine Glaubenssätze (noch) nicht so richtig erkennen solltest, das Leben spiegelt Dir alles und wenn Du lernst, das bewusst zu beobachten, lernst Du alles über Dich, dass Du wissen must!


Für diese feste und völlig unbewusste Verankerung habe ich ein schönes Beispiel von mir, wo ich selber meinen entgegenstehenden Glaubenssatz überhaupt nicht mitbekommen habe, bis das Leben mich regelrecht darauf gestoßen hat! Mein Mann und ich, wir wünschten uns eine größere Wohnung, mit Terasse oder Balkon, aber es passierte lange Zeit so gar nichts. (Ich wollte auch nicht mehr Miete zahlen, am liebsten Eigentum ohne Kredit und ohne ansonsten Geld zu haben! ;-) Da könnte man meinen, da gebe es so viele offensichtliche Glaubenssätze, die dagegen sprechen könnten, aber die hatte ich alle nicht! Egal, als wie verrückt ich bezeichnet wurde, ich habe fest daran geglaubt, dass das möglich ist! Dennoch hatte ich damals einen Glaubenssatz, der mir nicht bewusst war. Der Beobachter war zu dem Zeitpunkt noch nicht ständig im HIntergrund. Aber das schöne am Universum ist, dass es Dich dann, wenn Du einen Wunsch hast, aber nicht Deine entgegenstehenden Glaubenssätze ausräumst, immer stärker darauf aufmerksam macht. Und so bekamen wir bei einem verlängerten Wochenende in unserem Lieblingshotel "Luisenplatz" in Potsdam ein Upgrade! Wir durften in die Suite einziehen, anstatt in das Zimmer, das wir eigentlich gebucht hatten. 80qm und damit viel größer als unsere damalige Wohnung! Und da viel es uns dann wie Schuppen von den Augen: Wir hatten das Gefühl, das nicht verdient zu haben! Wie bitteschön sollten wir uns mit diesem Gefühl und dem dahinter stehenden Glaubenssatz eine größere Wohnung anziehen? No way! Den haben wir dann fleißig Stück für Stück losgelassen, indem wir uns einfach immer mal wieder diese Suite gegönnt haben!


Also, wie oben schon erwähnt, hat man durch das Beobachtersein nicht nur den nötigen Abstand, den Raum, in dem Veränderung geschehen kann, es macht Dich auch bewusster mitt dem, was in Dir und um Dich herum geschieht. Du bekommst Dich, Deine Glaubenssätze und Verhaltensmuster mit und auch Deine Gefühle werden Dir bewusster. Du erkennst das Leben als Spiegel für Deine eigene Schwingung und siehst die Dinge, die Dir geschehen, als Hinweise für Deine Denk-und Gefühlsmuster. Und alles, dessen Du Dir bewusst bist und womit Du Dich nicht mehr identifizierst, kannst Du auch verändern! Aber dazu muss es Dir erst bewusst sein! Dennoch sind sich seiner Selbst bewusst sein und das Beobachtersein zwei völlig verschiedene Dinge! Bist Du Dir Deiner Selbst bewusst, dann weißt Du, was in Dir vorgeht und bist Dir Deiner Gedanken und Gefühle bewusst! Das sich bewusster werden ist ein wichtiger Prozeß auf dem Weg, aber Du bist dann immer noch mit dem, was in Dir vorgeht, identifiziert! Erst das neutrale Beobachtersein löst diese Identifizierung und lässt Dich erkennen, dass Du eben nicht Dein Körper, nicht Deine Gedanken und auch nicht Deine Gefühle bist!


Das Beobachtersein ist für mich auch deshalb der erste Schritt VOR dem sich seiner Selbst bewusster sein, da Du dann mit dem, dessen Du Dir bewusst wirst, besser umgehen kannst. Sich selbst zu erkennen ist nicht immer angenehm, aber es wir leichter und Du kannst umso ehrlicher mit Dir selbser sein, wenn Du nicht mehr so stark damit identifiziert bist. Es einfach als unbewusste Muster ansiehst, die Du gelernt oder Dir unbewusst angeeignet hast, wie ein jeder von uns und die Du loslassen kannst, wenn sie Dir bewusst werden. Es ist der normale Prozeß des Menschseins, der Stück für Stück erwacht. Nichts, wofür Du Dich selber verurteilen musst!


Ich hoffe, ich konnte Dir nahe bringen, warum der neutrale Beobachter so essentiell für Reality Creation ist! Ich empfinde es mittlerweile sogar als unabdingbar, bevor man überhaupt irgendwelche starken Reality Creation Techniken anwendet, da ich immer mal wieder  beobachtet haben, dass gerade bei großen Träumen sehr viele entgegenstehenden Glaubenssätze auf einmal hochgekommen sind, was dann teilweise ein riesiges Chaos im Leben verursacht hat und manchmal auch ein regelrechtes Gefühlschaos. Manchmal rühren wir dann auch an Themen aus der Vergangenheit, die starke Gefühle auslösen können. Nicht umsonst lehrt Buddha, das Wünsche zum Leid führen. (Für mich führen können, wenn man eben nicht gewisse Grundregeln beachtet und ein gewisses Mind- und Gefühlsset entwickelt hat. Bitte hab das im Auge, wenn Du Dich bei irgendwelchen Kursen zu dem Thema anmelden solltest oder selber Techniken dazu ausprobierst!).


Aber das neutrale Beobachtersein zu üben ist auch so für so vieles mehr von ganz besonderem Nutzen! So zum Beispiel auch, wie oben schon erwähnt, wenn Du ungeliebte Teile und Verhaltensweisen in Dir entdeckst. (Und auch die wirst Du entdecken, sobald Du Dich immer mehr mit Deinem Wunsch-Sein identifizierst. Dann kommen auch die Anteile von Dir ans Licht, die zum neuen Leben einfach nicht mehr passen bzw. die es sogar sabotieren! Genauso, wenn Du Praktiken lernst, um Dir Deiner Selbst bewusster zu werden!) Häufig ist da dann auch ein Gefühl von Scham, weswegen wir alles tun, um diese Teile zu verstecken. Essen, Trinken, Spiele, Internet bis hin zu Drogen und was nicht alles genutzt wird, um da nicht hinschauen zu müssen! Leider wird sich dadurch dann auch niemals etwas in Deinem Leben ändern und Deine Träume bleiben nur Träume. Bist Du aber immer mehr das Bewusstsein, das eine Rolle spielt bzw. gespielt hat, derer Du Dir leider vorher nicht bewusst warst, dann kannst Du Dir diese ungeliebten Dinge und Teile viel leichter anschauen. Du kannst selbstkritisch sein, aber auf eine liebevolle Art und Weise. Dir war das vorher halt nicht bewusst bzw. Du wolltest die Scham darüber nicht fühlen. Jetzt, mit dem Beobachter, darf der Teil angeschaut und losgelassen werden und auch die eventuelle Scham darüber darf da sein und wahrgenommen werden, wenn sie sich zeigt, aber sie wird durch die zwischen ihr und dem Du als Beobachter entstehenden Lücke nicht mehr weiter genährt und wird immer mehr abebben! Sie ist ebenfalls kein Gefühl mehr, dass Dich überrollt!


Der erste Schritt ist also, zu lernen, immer mehr der Beobachter zu werden, der sich bewusst ist, was in Deinem Körper und um ihn herum geschieht und der bewusst entscheiden kann, wann er aus einer Rolle, einem Denken, einem Muster aussteigen und es nicht mehr nähren möchte genauso wie er sich bewusst entscheiden kann, eine andere Rolle, ein anderes Verhalten oder eine andere Denkweise zu übernehmen. Auch wenn das häufig natürlich immer noch ein Üben und Wiederholen des neuen Seins bedeutet und man gerade am Anfang noch gerne in alte Verhaltensweisen hineinrutscht. Denn Deine Körperchemie ist auf diese alte Verhaltenswiesen eingestellt und so kann es eben auch mal dauern, bis Du neue etablierst und Dein Energielevel Stück für Stück anheben kannst. Aber je stärker der Muskel des Beobachterseins wird, desto schneller kannst Du Dich vom alten Sein lösen und ein neues einnehmen!


Sich von einem nicht mehr erwünschten Seinszustand zu lösen und einen neuen annehmen ist beim Thema KrankSEIN bestimmt das Schönste, was man sich vorstellen kann! GesundSEIN, HeilSEIN. Der Bewusstseinszustand des Beobachters hilft Dir genau dabei, den Raum für Heilung zu ermöglichen. Denn erst, wenn Du das Ich loslässt, das mit bestimmten Verhaltens- und Denkweisen (häufig natürlich unbewusst) dazu beigetragen hat, dass ein Ungleichgewicht in Deinem Körper entstanden ist, wodurch sich Krankheit manifestieren konnte, ist Raum für Heilung da. Raum für Dein GesundSein. Das mag für den einen oder anderen hart klingen, aber je eher wir unseren Anteil an Krankheit erkennen und dafür die Verantwortung übernehmen, desto schneller können wir wieder Heil- und GanzSein. Das ist der natürliche Zustand, der dann wieder eintreten darf, wenn wir alles loslassen, wodurch wir uns davon abgeschnitten haben. Dann kann die Heilenergie, die immer da ist, wieder frei durch uns hindurchfließen.


Was gibt es nach diesem langen Plädoyer also für Möglichkeiten, das Beobachtersein zu üben?



Übungen und Tipps



Meditation zum Beispiel. Zweimal am Tag sich 10 Minuten Zeit nehmen, den Körper, die Gefühle und die Gedanken bewusst wahrzunehmen. Aber nicht auf sie einzugehen. Und immer wieder ins Beobachten zurück zu kehren, wenn Du in sie eingestiegen sein solltest.


Ich selber bin auf den Weg zum Beobachtersein über den Umweg sich seiner Selbst bewusster zu werden gekommen, mit den ganzen Problemen, die das ohne der Beobachter zu sein so mit sich bringt. Dennoch empfehle ich für denjenigen, der mit Meditation im Moment nichts anfangen kann, Dich selbst mehrfach am Tag zu fragen, wie es Dir geht. (Ich bin übrigens auch nicht der Typ für die klassiche Meditation.) Was Du in Dir wahrnimmst. Wie Du Dich fühlst. Aber bitte mit dem HIntergrund, dass Du NICHT Deine Gedanken und Gefühle bist! Wenn Du jedoch noch zu sehr mit ihnen verstrickt sein solltest und sie Dich häufig mitreißen, dann empfehle ich erst einmal nur die Meditation 2x 3-5 Minuten am Tag und zum Beispiel Eckhart Tolle...


Eckhart Tolle  ist ein großartiger Lehrer dafür! Für mich sogar der beste Lehrer, den es in dem Bereich gibt. Er lebt es, er ist es. Wenn Du etwas bei jemand anderem lernen willst, achte darauf, das derjenige das wirlich lebt und ist, was er Dir vermitteln möchte. Und das ist bei Eckhart Tolle der Fall. Allein schon in der Präsenz von jemandem zu sein, der das lebt, was Du lernen möchtest, kann unheimlich viel bewirken. Auch, wenn Du nur Ruhe und Gelassenheit lernen möchtest, schau ihn Dir an, er ist das pur! Und er hat eine tolle, ganz einzigartige Art von Humor, wenn er erzählt, was unser Verstand mit uns so alles im Leben anstellt.... Ich empfehle sehr seine Bücher und sein Videos auf YouTube. Über Jahre hat er mir dabei geholfen, diesen Muskel mit zu stärken! Ich habe mich mit ihm immer wieder daran erinnert, dass ich nicht meine Gedanken und Gefühle bin, bis es mir zur Gewohnheit geworden ist. Ich habe seine Bücher immer wieder gelesen, seine Videos geschaut und seine Hörbücher gehört. Immer und immer wieder!


Es ist sehr wichtig, dass Du Dir bewusst bist, dass das wirklich etwas ist, was trainiert werden muss! Und wie bei allen Trainings hat man nicht immer Lust dazu. Daher habe ich so viel darüber geschrieben, warum das Ganze so wichtig ist und weshalb es sich so sehr lohnt, diesen Muskel zu trainieren! Wenn Du weißt, warum das so wertvoll für Dein Leben ist, dann wirst Du bestimmt eifriger und ambitionierter sein! Und es wird Dein Leben von Grund auf zum Positiven verändern! Egal, ob Du Reality Creation anwenden möchtest oder nicht!


Natürlich haben mir auch meine Klangmeditationen bei diesem Training geholfen! Durch die Schwingungen von Klangschalen kommen wir sehr leicht in den Bewusstseinzustand, in dem wir zur Ruhe kommen und einfach nur wahrnehmen. Wo Raum entsteht. Wo Du die Lücke erkennen kannst. Die Stille, die im Hintergrund immer da ist und auf die Du Dich immer wieder beziehen kannst. Aus der heraus Du einfach beobachtest und dadurch zusammen mit den Klangschalen Deinen Verstand und häufig auch Deine Gefühle wieder zur Ruhe bringst. Du erkennst, wie sich das anfühlt, der Beobachter zu sein und kannst es dadurch auch im Alltag leichter umsetzen. Und gerade meine Klangmeditationen "Raum für Körper, Bewusstsein, Raum & Stille" und meine Abschiedsklangmeditation von meinem Podcast, "Noch mehr Zeit für Sein, Bewusstsein, die Stille und das Nichts", die Du auf er ersten Seite hören kannst, helfen Dir dabei, diesen Zustand überhaupt erst einmal wahrzunehmen, falls Du ihn noch nicht kennen solltest, bzw. falls er Dir schon bekannt ist, ihn zu intensivieren. Ihm immer mehr Raum zu geben. Vor allem in den Momenten, wo die Klangschalen sehr lange ausklingen wirst Du den Raum bemerken, die Lücke zwischen Deinem Körper, Deinen Gedanken und Gefühlen und Dir als Beobachter und letztendlich als pures Bewusstsein! Gerade auch in meiner Klangmeditation "Winterzauber", wo es um das Loslassen von einer Geschichte von Dir geht, die Dir auf Deinem Lebensweg nicht weiter hilfreich ist, findest Du den Raum, um Dich als Beobachter wahrzunehmen. Genauso wie im "Klangbad am Fluß". Ganz besonders wirst Du ihn auch in meinen Klangschalen & Klänge pur finden. Hör Dir dort "Raum für Heilung & Meditation" zur Probe an, die langausschwingenden Klangschalen sind besonders  gut für die Abendmeditation geeignet, um Dich als Beobachter wahrzunehmen und Dich ganz nebenbei tief zu entspannen und für einen tiefen und erholsamen Schlaf vorzubereiten.  Klangschalen pur & das Meer aus der Normandie wiederum eignet sich ganz hervorragend für die Meditation am Morgen bzw. während des Tages, da sie sehr energetisierend wirkt und Deine Batterie ganz nebenbei wieder aufgealden werden. Dier ersten fünf MInuten hörst Du meine Tibetischen Klangschalen, die Du sehr gut nutzen kannst, um ganz bewusst zum neutralen Beobachter Deines Atems zu werden. Dann hörst Du drei Klangschalen, mit denen Du Deinen Körper und alles, was Du in ihm wahrnimmst beobachten kannst, von den Füßen und Beinen (1. Klangschale), über den Bauch und unteren Rücken (2. Klangschale) und dann Dein Herz, Deinen Brustkorb und oberen Rücken bei der dritten Klangschale. Im Anschluß hörst Du fünf MInuten lang die Kopfschalen, womit Du wundervoll Deinen Kopf und alles, was in ihn so vorgeht, ganz beonders Deine Gedanken, beobachten kannst. Der Beobachter zieht sich wie ein roter Faden durch meine gesamten Klangmediationen, weil ich mich mit ihm ganz bewusst bei meinen Aufnahmen und auch beim Schreiben verbinde und alles andere fließen lasse. Auch hier und jetzt ist er da! Er ist also auch für Dich ein Tor zu Deiner Kreativität!


Wie Du schon gelesen hast, bin ich nicht der Typ, der sich zur Meditation hinsetzt, aber ich nutze häufig alle möglichen Tätigkeiten, um im Beobachterstatus zu sein und zu bleiben. Gerade bei ansonsten ungeliebten Dingen wirst Du erstaunt sein, dass sie Dir leichter von der Hand gehen und Du erkennst viel über Deine Denkmuster. Und gerade auch Tätigkeiten, die immer wieder geich erscheinen, bekommen durch das neutrale Beobachtersein eine ungeahnte Tiefe. Fällt doch die Person weg, die alles als immer gleich beurteilt. Statt dessen wird viel mehr und vor allem viel tiefer wahrgenommen und neue Ebenen der Wahrnehmung und ganz neue Betrachtungsweisen ermöglicht. Es ist wie im Film "Der Pfad des friedvollen Krieger" (die Buchvorlage dafür von Dan Millman nach einer wahren Begebenheit kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen!), wo Sokrates seinen Schüler in Zenmanier aus seiner gewohnten Sich- und Denkweise herauskatapultiert, indem er ihn ins Wasser schmeißt, wodurch bei ihm das Gewohnte kurzzeitig aussetzt, was ihm plötzlich eine völlig neue Sichtweise auf das Leben ermöglicht! Sein Schüler nimmt daraufhin ALLES, was gerade geschieht, gleichzeitig war. Daraufhin folgt der Satz von Sokrates: "Es ist nie nichts los!"


Sehr gut eignen sich auch Waldspaziergänge bzw. Spaziergänge in der Natur. Es muß nichts getan, erledigt oder gedacht werden. Es darf alles gerade da sein und kann so wundervoll beobachtet werden. Du wirst festellen, dass sich das, was Du beobachtest, Deine Wahrnehmung, immer mehr ausweitet, immer mehr umfasst, ganz ähnlich wie in der Szene aus dem Pfad des friedvollen Kriegers!


Nimm Dir auch einfach als Ziel vor, mehr der Beobachter zu sein! Erinnere Dich immer wieder daran. Beobachte Dich in verschiedenen Situationen, immer mit dem Wissen, dass Du nicht Deine Gedanken und Gefühle bist. Du wirst erstaunt sein, was da so alles gedacht und gefühlt wird, was für Gewohnheiten im Gange sind und Dir wird immer klarer, warum so vieles in Deinem Leben nicht funktioniert, wenn Du bedenkst, dass sie es sind, die Dein Leben kreieren und Deine Realität und Deine Realitätswahrnehmung bestimmen!


Aber das ist dann das Thema, sich seiner Selbst bewusster zu werden und das kommt als nächstes! Bis dahin nimm Dir bitte genügend Zeit, das neutrale Beobachtersein zu üben!


So viel also zum ersten Teil unserer gemeinsamen Reise. Ich hoffe, es hat Dir gefallen und es war auch etwas für Dich dabei!



Alles Liebe,



Petra Schilske



P.S.: Frederick Dodson zeigt in seinen Büchern, was in Bezug auf Reality Creation alles möglich ist und hat seine Selbstversuche viel mehr auf die Spitze getrieben, als ich es mich zur Zeit wagen würde. Falls Du also neugiereig bist, dann lies seine Bücher Reality Creation, Reality Creation Coaching und Reality Creation für Fortgeschrittene. Allerdings bin ich mir bei ihm auch sicher, dass er seinen sehr hohen Bewusstseinszustand und damit auch ein sehr hohes Energielevel hat, um damit so spielerisch umgehen zu können! Und das müssen die meisten sich erst einmal erarbeiten, weswegen ich die ganzen Techniken von ihm mit Vorsicht empfehle. RC ist sehr verlockend, wenn man sich gerade in seinem Seinszustand unglücklich fühlt, aber Du musst alle Bereiche mit in den neuen Seinszustand nehmen. Auch Deinen Körper und Dein Mind- und Gefühlsset und das ist nun einmal auch eine Körperchemie, die wir uns angewöhnt haben und die meistens auch nur Stück für Stück wieder verändert werden kann.


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Petra Schilske

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