"Der kleine Tropfen" Eine heilsame und heilende Geschichte!

Aktualisiert: Jan 20


Hier beginnt die Reise des kleinen Tropfens! Zumindest scheint es zunächst so... :-)


Begleite den kleinen Tropfen auf seiner Reise und entdecke mit ihm wieder mehr Vertrauen ins Leben und mehr Freude und Neugier auf neue Erlebnisse! Er erinnert Dich daran, dass Du nicht Dein Körper bist, sondern unendliches Bewusstsein, das seine Erfahrungen macht.



Ich habe gerade gesehen, dass mein kleines Märchen, "Das einsame Haus", innerhalb von 2 Tagen schon 43 Besucher hatte und das freut mich riesig! Dankeschön an alle, die es gelesen und ein riesiges Dankeschön an alle, die es vielleicht sogar noch geteilt haben! Und da dachte ich mir, auch meinen "Kleinen Tropfen" mit auf meine neue Webseite zu holen! Ich habe ihn ebenfalls im Jahre 2010 geschrieben und er freut sich bestimmt, wenn der eine oder andere von seiner Geschichte hört und dabei vielleicht selber Lust bekommt, seine eigene Reise in neue Bereiche und Erfahrungen anzutreten. Und vielleicht hilft Dir sein Weg auch dabei, vor Neuem und Unbekanntem weniger Angst zu haben, mehr dem Leben zu vertrauen und einfach viel mehr Spaß und Freude beim Entdecken und Aufprobieren zu empfinden!



Aber nun genug Vorgeplänkel! Der kleine Tropfen ist schon ganz ungeduldig! Also los geht´s!

Es war einmal ein kleiner Tropfen. Dieser kleine Tropfen lag ganz alleine auf einem grünen Blatt. Und er fühlte sich schrecklich allein. Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern, dass er einmal mit ganz vielen anderen Tropfen in einer Wolke gelebt und dass er sich mit den vielen anderen Tropfen auch sehr wohl gefühlt hatte, da sie eine richtige, große Familie gewesen waren. Und er konnte sich auch nicht mehr daran erinnern, dass der kleine Tropfen dann irgendwann etwas Neues hatte erleben wollen und sich deshalb dazu entschlossen hatte, eine große Reise zu machen! Und tatsächlich, nach einer kurzen Zeit war es für ihn dann soweit gewesen. Reif und prall gefüllt, voller Kraft, Freude und Lebendigkeit hatte er sich von dieser Wolke mit ganz vielen anderen Tropfen losgelöst und war hinunter auf die Erde gefallen! Aber daran konnte sich der kleine Tropfen nun auf diesem Blatt einfach nicht mehr erinnern.

Denn je näher er der Erde kam, desto mulmiger wurde es ihm. Der Absprung war noch wunderschön, und auch der anschließende freie Fall in Richtung Erde machte ihm zunächst Spass. Aber dann viel dem kleinen Tropfen auf, dass er ganz schön schnell war und er merkte auch, dass die Erde eine ganz andere Schwingung hatte, als die Wolke. Sie fühlte sich ganz anders an, nicht so leicht und luftig, sondern schwer und dicht. Und auf einmal war er so sehr damit beschäftigt, Angst vor dem freien Fall und vor dem zu haben, was ihn auf der Erde erwartete, dass er anfing zu vergessen, woher er kam, nämlich aus dieser Wolke mit ganz vielen anderen Tropfen und dass er sich diese Reise auch selber ausgesucht hatte! Aber je mehr er sich nun der Erde näherte, je mehr Angst er hatte, desto tiefer wurde seine eigene Schwingung und desto mehr vergaß er seine Herkunft und den Grund seiner Reise. Irgendwann machte es schließlich plumps...... und er landete auf dem grünen Blatt. Dieser Aufprall kam so plötzlich für den ängstlichen, kleinen Tropfen, dass er erst einmal bewusstlos war. Nach einiger Zeit aber begann die Sonne ihn mit ihren Strahlen zu kitzeln und er fing an, langsam aufzuwachen und sich wieder zu fühlen. Aber er wußte so gar nicht, wo er war..... und irgendwie wußte er auch nicht mehr, was er war. Und wie schon gesagt, er fühlte sich schrecklich alleine.

Also fing er erst einmal an, seine Umgebung wahrzunehmen und er spürte, da ist irgendetwas Warmes von oben und da ist auch etwas Weiches, Glattes, wo er drauf lag. Es sah grün aus. Und so registriert er zwar immer mehr von seiner Umgebung, aber... er fühlte sich immer noch sehr allein. Und irgendwie machte ihm das alles überhaupt keinen Spass. Aber die Sonne streichelte ihn und sagte: „Es ist alles gut, kleiner Tropfen, vertrau mir. Es ist alles in Ordnung. Genieße dich, genieße deine Umgebung, es ist alles wunderschön. Schau dich um!“ Und der Wassertropfen dachte: „Na ja, ihre Stimme fühlt sich ehrlich an und das was sie sagt klingt auch ganz in Ordnung, dann schaue ich mich doch einfach mal um!“ Und er fing an sich umzuschauen und bemerkte nun, dass dieses grüne Dings wohl ein Blatt war. Und das Warme, das war die Sonne. Und so lernte er Stück für Stück die ganze Umgebung kennen. Manchmal flogen Vögel vorbei, die wunderschön sangen, Bienen summten, schwer mit Honig bepackt,  über ihn hinweg und ab und zu kam ein kleiner Käfer vorbei. Und unser kleiner Tropfen fühlte sich immer weniger allein. Er bemerkte, wie schön seine Umgebung war und genoss die Tiere und Pflanzen, die liebevoll mit ihm sprachen... und natürlich die liebe Sonne, die ihn immer mal wieder sanft streichelte. Auch das Blatt sagte ihm, wie froh es sei, dass er da ist und wie sehr es seine Feuchtigkeit genoss! Und so fühlte der kleine Tropfen sich einfach nur noch wohl. Und er genoss das neue Leben in vollen Zügen.

Irgendwann aber bemerkte der kleine Tropfen, wie er immer weiter nach unten rutschte, immer mehr an das Blattende heran. Und sofort wurde es ihm wieder mulmig. Er dachte nur: „Festhalten, festhalten!“ Aber er fand einfach nirgendwo richtig Halt und so rutschte er immer weiter hinunter, bis er plötzlich nur noch an der Spitze des Blattes hing. Und er wurde immer ängstlicher. Erinnerte er sich doch dunkel an etwas und dachte: „Fallen fühlt sich unheimlich an, irgendwie habe ich Angst davor! Ich hatte mich doch gerade an meine Umgebung gewöhnt und jetzt spüre ich ganz deutlich, irgendetwas zieht mich nach unten. Es erinnert mich an etwas und es fühlte sich komisch an. Ich will das nicht!“ Doch da meldete sich die Sonne wieder zu Wort: „Keine Sorge, keine Sorge mein Lieber, es ist alles in Ordnung. Du wirst dich vielleicht ein bisschen verändern und deine Umgebung wird sich auch etwas verändern, aber hab Vertrauen. Es wird dir bestimmt Spass machen!“ Und der Tropfen erinnerte sich genau daran, dass die Sonne auch das letzte Mal recht gehabt hatte und so fühlte er ganz tief in sich hinein. Und ganz tief in ihm, unter der Angst, da war tatsächlich etwas ganz Kribbeliges und Schönes. Eine leise Stimme, die ihm sagte, er könne ruhig Vertrauen haben, es sei genau das Richtige. Der Tropfen aber spürte trotzdem noch seine Angst, schließlich sagte ihm seine Erinnerung, nach dem Fallen kam Einsamkeit. Aber auch da beruhigt ihn die Sonne: „Es macht nichts, wenn du Angst hast, die haben wir alle mal. Aber erinnere dich auch daran, dass die Einsamkeit nur kurze Zeit da war, nämlich nur so lange, bis Du den Mut hattest, dich umzuschauen. Dann hat es dir Spass gemacht. Vertraue Deinem kribbeligen Gefühl im Bauch. Lass los! Lass dich einfach fallen!“ Und der Tropfen sagte zu sich: „Ja stimmt, das letzte Mal kam danach etwas Wunderschönes und wer weiß, vielleicht ist es ja wieder so!“ Und das Kribbeln in ihm wurde immer stärker und der Tropfen fing an, sich immer mehr zu freuen. Und je mehr er sich freute, je mehr es in ihm kribbelte, desto mehr war er bereit, loszulassen. Und plötzlich, schwuppdiwupp, fiel der kleine Tropfen hinunter. Er rief noch schnell dem Blatt zu: „Vielen Dank, dass ich bei dir sein durfte!“, und schon sauste er immer schneller durch die Luft. Dieses Mal war seine Angst schon gar nicht mehr so groß und er beschloss, einfach dem Leben zu vertrauen. Und dann fing es sogar an, ihm richtig Spass zu machen. Er sauste und rollte sich durch die Luft und jauchzte vor Vergnügen. Doch das Fallen war dieses Mal nicht so lang wie das letzte Mal. „Schade“, dachte der kleine Tropfen, „schon zu Ende!“ und er fiel in einen See.






Diesmal war der Aufprall ganz sanft, denn der kleine Tropfen hatte viel weniger Angst als beim ersten Mal. Er fühlte sich wie aufgefangen in einer Umgebung, die ihm merkwürdig vertraut vorkam. Ja, irgendwie erinnerte ihn dies an etwas, das er schon kannte. Ein Gefühl von Einheit mit allem, was in diesem See war: mit allen Tieren und Pflanzen, deren Gegenwart er wie über eine unsichtbare Verbindung spüren konnte, und er nahm auch Steine, Sand, Licht und Schatten wahr, und .... fast unendlich viele andere Tropfen. Er fühlte sich mit Allem verbunden und doch nahm er sich auch als der kleine Tropfen wahr, mit all seinen Erfahrungen und Gefühlen, unabhängig von den anderen. „Ein tolles Gefühl“, sagte sich der kleine Tropfen und er begann, dieses Mal voller Vorfreude, sich mutig weiter umzuschauen und umzufühlen. Die anderen Tropfen begrüßten ihn ganz aufgeregt, neugierig, an seinen Erfahrungen teilhaben zu können und froh, ihre eigenen Erlebnisse mit ihm zu teilen. Auch alle anderen Wesen in dem See nahmen Kontakt mit ihm auf. Ein Blatt auf dem Wasser wollte von dem kleinen Tropfen wissen, wie es denn seinem Bruder ginge, dem Blatt, das einmal das Zuhause des kleinen Tropfens war. Und auch die Tiere und Pflanzen waren ganz gespannt auf seine einzigartige Geschichte, die der kleine Tropfen nun jedem mitteilte, der es hören wollte und der für seine Erfahrungen offen war. Manchmal nahm er bloß über seine Gedanken und Gefühle Kontakt zu anderen Wesen auf, manchmal machte es ihm auch Spaß, umher zu schwimmen, um so direkt mit den anderen Kontakt aufzunehmen. Und manchmal ließ er sich einfach von der Strömung des Sees tragen, hin zu neuen Lebewesen und ihren Erlebnissen und Erfahrungen.

Einmal lernte er so einen kleinen Stein kennen, der zunächst von einem Felsen abgebrochen und ins Meer gefallen war. Dann, nach einer langen Zeit und aufregenden Erlebnissen im Meer wurde der Stein von der Strömung an einen Strand gespült, wo er von einem kleinen Mädchen gefunden und eine Weile in ihrer Tasche herumgetragen wurde. Dort lernte er viele eigenartige Wesen kennen, so zum Beispiel ein Portemonnaie, ein kleines Seil, ein Stift, ein Radiergummi, tolle Glitzersteine, Muscheln, einen Gummiball und vieles mehr, was kleine Mädchen halt so gerne in ihren Taschen herumtragen. Und schließlich landete er bei einem „Wer kann am weitesten werfen-Spiel“ in diesem See. So lernte der kleine Tropfen ganz viel Neues durch die Erzählungen und Erfahrungen der anderen Lebewesen kennen und es war eine aufregende und spannende Zeit für ihn! Und weil er ihre Erlebnisse aufgrund ihrer Verbundenheit ein Stück weit auch in sich fühlen konnte, war es fast so, als ob er sie selbst erlebt hat. Aber eben auch nur fast!

Irgendwann aber, nach einer langen Zeit, da wurde es dem Tropfen etwas langweilig. Und das jeden Tag immer mehr. Er kannte alle Geschichten, hatte alle Erfahrungen nachgespürt, und es gab nichts mehr so richtig Neues für ihn. Er erinnerte sich an die Erzählung des Steines vom großen Meer und von dem Felsen, dessen Teil er einmal war. Auch andere Tropfen berichteten von Felsen, einige sogar von riesigen Gebirgen und so entstand Stück für Stück, Tag für Tag immer stärker die Sehnsucht, einmal auf einem riesigen Gebirge zu landen und von dort mit vielen anderen Tropfen wie auf einer riesigen Rutschbahn durch ein Flussbett ins Tal hinunter zu glitschen. Natürlich in rasender Geschwindigkeit, versteht sich! Manchmal strudelnd, manchmal ein Stück in freiem Fall! Die anderen Tropfen nannten so etwas Wasserfall. Ja, genau das wünschte sich der kleine Tropfen mehr als alles andere! Er wollte es einfach selber erleben! Aber wie sollte das möglich sein? Keiner seiner Freunde hatte da eine Idee. Viele waren zufrieden mit ihrem Leben in diesem See. Und andere, stellt Euch vor, hatten sich sogar das Wünschen einfach abgewöhnt, weil sie nicht wussten, wie ihr Wunsch Wirklichkeit werden könnte!

So aber nicht der kleine Tropfen. Irgendeine Stimme in ihm sagte ganz leise: „Alles ist möglich! Du musst nur ganz fest daran glauben, keinen Zweifel zulassen und anderen nicht zuhören, die dich von deinem Traum abbringen wollen! Und, ganz wichtig, du darfst es dir nicht einfach nur wünschen! Du musst dich so fühlen, als wärest du schon im Gebirge, auf deiner Reise ins Meer. Fühle es in dir, sei es und dann wird sich auch ein Weg finden!“ Und so hielt der kleine Tropfen an seinem Ziel fest. Er träumte davon und fühlte sich so, als wäre er schon dort. Er stellte sich alles ganz genau vor: wie es im Gebirge aussieht, wie es sich anfühlt und wie es schmeckt und riecht. Er träumte nicht mehr nur, er wurde zu seinem Traum! Und er hielt daran fest, auch wenn andere sich über ihn und seine „verrückte“ Idee lustig machten!

Und dann, eines Tages, er ließ sich gerade an der Wasseroberfläche treiben, völlig erfüllt und glücklich, weil er ja mittlerweile seinen Traum in sich trug, ganz und gar sein Traum war, hörte er eine Stimme, die er ganz tief in sich drinnen wiedererkannte. Es war die Stimme der Sonne. „Hallo mein schöner kleiner Tropfen! Es ist wundervoll, dich wieder zu sehen! Ich habe von deinem Traum gehört und ich bin hier, um dir zu zeigen, dass du jetzt, wo du dein Traum bist, von ihm ganz und gar erfüllt bist, ihn auch erleben wirst.“ Der kleine Tropfen blinzelte, von dem hellen Licht der Sonne geblendet und traute seinen Ohren nicht. Denn jetzt, wo es tatsächlich möglich sein sollte, seinen Traum auch zu leben, wurde ihm doch ein bisschen mulmig zumute! Aber er wußte ja ganz genau, was er wollte und so vertraute er der Sonne und hörte ihr zu. „Du musst dich einfach nur weiterhin auf der Wasseroberfläche treiben lassen. Alles Weitere geschieht dann von ganz alleine. Hab nur Vertrauen und Geduld und lass alles andere, was dich schwer macht, einfach los!“ „Einfach treiben lassen“, dachte sich der kleine Tropfen, „das klingt einfach. Alles andere loslassen, schon etwas schwieriger!“ Denn manchmal, ganz selten, hatte er sich noch Sorgen gemacht, ob sein Traum jemals wahr werden würde. Und hin und wieder hatte er auch die Angst vor etwas Neuem in sich gespürt. Und manchmal hatte er, anstatt der Traum zu sein, sich so sehr nach ihm gesehnt, dass es ihm vor lauter Sehnsucht ganz schlecht ging. Er hatte sich ganz weit weg von seinem Wunsch gefühlt, ganz traurig und schwer. Aber im Moment fühlte er sich von ihm erfüllt! Er vertraute der Sonne und wußte, dass er es schaffen konnte! Und so ließ er sich einfach an der Oberfläche weiter treiben, während er alle Sorgen und Gedanken, alle Ängste vor dem Unbekannten, und auch alle Sehnsüchte nach dem Gebirge und dem Meer einfach los ließ. Er wurde innerlich ganz ruhig und leer...... Auf einmal spürte er, wie er dabei immer leichter und leichter wurde. Ihm wurde auch immer wärmer und irgendwie wurde er auch immer ...... weiter. Das fühlte sich zwar etwas komisch an, aber er ließ es dennoch einfach zu.

Auf einmal sprach die Sonne: „Schau!“ Der kleine Tropfen machte die Augen auf und staunte nicht schlecht. Er befand sich ein großes Stück über dem See in der Luft! Überhaupt fühlte er sich mehr wie Luft als wie ein kleiner Tropfen und das machte ihm ein bisschen Angst, aber die liebe Sonne beruhigte ihn ganz schnell wieder. „Es ist alles in Ordnung mit Dir, vertrau nur. Du musst dich erst etwas verändern, damit eine andere Erfahrung, dein eigener Traum, in deinem Leben möglich wird! Du wirst deshalb jetzt etwas leichter und luftähnlicher, damit du in den Himmel aufsteigen und von dort oben deine Reise ins Gebirge antreten kannst! Schau doch mal nach oben, dort ist etwas, das du eigentlich kennen müsstest!“ Und der kleine Tropfen blickte hinauf und sah dort eine riesige Wolke. Und da erinnerte er sich plötzlich! Er war schon einmal, nein, sogar schon viele Male in einer Wolke gewesen und von ihr auch schon viele Male auf die Erde gefallen, in viele andere Leben und Erfahrungen hinein! Er wußte nun alles wieder ganz klar und deutlich. Er hatte sich ganz bewusst dazu entschieden, auf die Erde zu fallen, auf einem Blatt zu landen und anschließend in den See zu fallen. Und er wusste auch, dass er, sollte es ganz echt wirken, seine Erinnerungen, woher er kam, was er war und seine ganzen vorherigen Erlebnisse und Erfahrungen, vergessen musste! Sonst würde es nur halb so viel Spaß machen!

Der kleine Tropfen kam der Wolke immer näher und er freute sich schon auf die ganzen anderen Tropfen, die mit ihm gemeinsam die Reise zum Gebirge antreten würden. „Herzlich Willkommen an Bord!“, begrüßte ihn die Wolke. „Gleich sind wir voll besetzt und dann kann es auch schon losgehen!“ Und der kleine Tropfen suchte sich einen schönen Platz und war ganz aufgeregt. Er freute sich riesig auf den Flug über die Erde und er war sehr gespannt, was er dabei so alles sehen wurde. Aber am allermeisten freute er sich auf den Absprung, den freien Fall, den Wind und Jippie, auf seine neuen Erlebnisse im Gebirge und im Meer. Und so begann die Reise des kleinen Tropfens von Neuem. Auf dem Weg zum Gebirge lernte er schließlich noch andere Tropfen kennen, die er so gerne hatte, dass sie verabredeten, sich auf der Erde wieder zu treffen und ein Stück ihres Weges gemeinsam zu gehen! Und so reist der kleine Tropfen noch heute durch die Erdgeschichte, es sei denn, dass es ihm mittlerweile zu langweilig geworden ist und er lieber etwas ganz Anderes erleben möchte. Aber das wäre dann eine neue Geschichte.



Alles Liebe,



Petra Schilske




P.S.: Ich musste schon sehr schmunzeln, als ich die Geschichte nach so langer Zeit erneut gelesen habe. Kommt doch tatsächlich die Wunderkammer in meinen Taschen darin vor, die ich gerade in meinem Artikel " Was ist bitteschön eine Wunderkammer?" beschrieben habe! :-)

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Petra Schilske

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